Seminare

Mit unseren Seminaren setzen wir Impulse für gewaltfreies Handeln.

Die Angebote sind offen für alle Interessierten. Wir freuen uns auch über Rückmeldungen, Anregungen und Themenvorschläge.

Einen kompakten Überblick über die Seminare 2018 bekommen Sie auf unserem Flyer!

 

Seminarprogramm Herbst 2018:

In Kooperation mit der Zukunftswerkstatt Ökumene:

Seminare 2019:

 


Das Eigene und das Andere - eine interreligiöse Begegnung mit gewaltfreier Kommunikation

28.-30. September 2018

Ein offener und wertschätzender Dialog zwischen Angehörigen verschiedener Religionen ist gerade in Zeiten von Unsicherheiten und Konflikten die wichtigste gesellschaftliche und persönliche Voraussetzung, um Vorurteilen, Hasspropaganda und Missverständnissen vorzubeugen. In der direkten, friedlichen und emphatischen Auseinandersetzung mit dem "Eigenen" und dem "Anderen" entstehen Verständnis, Vertrauen und Akzeptanz, die Werte, die das Fundament eines gemeinsamen Zusammenlebens bilden.

 

Das Seminar bestärkt Sie darin, interreligiöse Begegnungen zu initiieren und die Bekanntschaft und Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher religiöser und weltanschaulicher Identität zu fördern.

Es bietet die Gelegenheit, direkt zu fragen und befragt zu werden, in einen Dialog zu gehen, um Vorstellungen und Meinungen auszutauschen, die eigene Sichtweise zu reflektieren und dabei sowohl das "Bekannte" als auch das "Fremde" in sich selbst und im Gegenüber auf neue Art zu erfahren.

 

Wir werden gemeinsam Methoden der gewaltfreien Kommunikation ausprobieren, überprüfen und als Instrument zur Begegnungskompetenz in interreligiösen Zusammenhängen mitnehmen. Hierbei wird die Haltung des Nicht-Bewertens und die Formulierung von Ich-Botschaften als Grundlage genommen, um die eigene Identität auszudrücken und nach der fremden Identität zu fragen.

 

Referent*innen:

Otto Raffai, Trainer für gewaltfreies Handeln und interreligiöse Friedensarbeit bei RAND und gewaltfrei handeln e.V.
Dr. sc. Ana Raffai, Trainerin für gewaltfreies Handeln und interreligiöse Friedensarbeit bei RAND und gewaltfrei handeln e.V.

Zeiten

Beginn am Freitag um 17:00 Uhr

Ende am Sonntag um 14:00 Uhr

 

Ort

Zukunftswerkstatt Ökumene in Warburg-Germete

 

Seminargebühr

150-300 Euro nach Selbsteinschätzung

Fahrt-, Übernachtungs- und Verplegungskosten können übernommen werden. Das Tagungshaus bietet Einzelzimmer und eine vegetarische Küche.

 

Das Seminar wird gefördert von Engagement Global mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

 

...zur Anmeldung


Machtkritische Zugänge zu Gewaltfreiheit:                                                           Es gibt kein richtiges Leben im Falschen?

02.-04. November 2018 - fällt leider aus!

Unser Alltag ist politisch. Unsere Erfahrungen sind es. Unsere Entscheidungen auch. Wir sind als Einzelne Teil von Gesellschaft und jede unserer Handlungen hat Konsequenzen. Dieser Zugang trägt viele gewaltfreie Befreiungs- und Emanzipationsbewegungen. Aber was heißt das für uns? Dieses Seminar bietet einen Raum zur machtkritischen Selbstreflexion und persönlichen Auseinandersetzung mit Gesellschaftskritik.

 

Was machen Geschlecht, Klasse, soziale und politische Herkunft, Staatsbürger*innenschaft, „race“, Sexualität, Religionszugehörigkeit mit uns und was machen wir mit ihnen? Wie sind unsere eigenen Erfahrungen, Haltungen und Träume in gesellschaftliche Strukturen eingelassen? An welchen Stellen profitieren wir als Einzelne oder Teile einer Gruppe von Ungleichheiten – global wie lokal? Wie gehen wir mit Privilegien um?

 

Wir wollen Alltag, eigene Erfahrungen und Theorie miteinander verweben und gemeinsam ausloten, in welcher Form wir selbst in gesellschaftliche Machtverhältnisse verstrickt sind. Wir schöpfen aus feministischen und anti-rassistischen Ansätzen in Methodik, Theorie und Praxis.

 

Referentinnen:

Magdalena Freudenschuß, freiberufliche Soziologin in Forschung und in politischer Bildung
Martina Freise, Dipl. Sozialpädagogin /-arbeiterin, Trainerin für gewaltfreie Konfliktbearbeitung und gewaltfreies Handeln

 


Gewaltfreie Kommunikation und eine Ökonomie des Genug

12. - 14.12.2018

„Man gab einem jeden, was er nötig hatte“ (Apg 4, 35)

 

Gewaltfreie Kommunikation lebt von der Wertschätzung der eigenen Bedürfnisse und derer der anderen Menschen. Dem entsprechen die biblischen Anregungen und Konzepte einer „Ökonomie des Genug“. „Bedürfnis“ ist das eine zentrale Konzept Gewaltfreier Kommunikation, ein zweites ist „Dankbarkeit“. „Dankbarkeit“ verstanden als spiritueller und politischer Begriff lenkt den Begriff hin zu dem, was wir zum Leben haben – er hat damit wie das biblische Verständnis einer Ökonomie des Genug eine ‚antikapitalistische‘ Perspektive.

 

In dieser Tagung wollen wir biblische Texte zu einer „Ökonomie des Genug“ entdecken, gemeinsam lesen und nach ihrer Bedeutung für unser eigenes Leben und unsere Frömmigkeit fragen. Wir beginnen damit, dass wir mit den Möglichkeiten Gewaltfreier Kommunikation Dankbarkeit wahrnehmen und ausdrücken können. In einem zweiten Schritt stehen die biblischen Texte zu einer ‚Ökonomie des Genug‘. Abschließend fragen wir wiederum nach Dankbarkeit und nach Möglichkeiten der Ermächtigung für eine Praxis der Ökonomie des Genug und ihrer Vermittlung.

 

Referent:

Gottfried Orth, Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig und Mitglied im Team des ORCA-Instituts für Konfliktmanagement und Training sowie Leiter des Projektes „Gewaltfreie Kommunikation – Theologie,
Religionspädagogik, Schule“.

 

Flyer mit genauen Angaben zu Zeiten und Inhalt:

Download
GfK und die Ökonomie des Genug.pdf
Adobe Acrobat Dokument 649.4 KB

Ort

Zukunftswerkstatt Ökumene in Warburg-Germete

 

Seminargebühr

Seminarbeitrag inkl. Unterkunft und Verpflegung:
150 Euro für Verdienende
110 Euro für Nichtverdienende und Rentner*innen.

 

Anmeldung

Bitte per Mail bei Annegret Feischen:
Feischen@gewaltfreihandeln.org
Anmeldeschluss: 15.11.2018


Circles, Council, PeerSpirit und Erdforum

25. - 27.01.2019

Zeitgemäße nichthierarchische und gewaltfreie Kommunikationsformen in Gruppen

 

In Anknüpfung an das Mediations-Seminar mit Mary Montague 2018 stärken wir uns gegenseitig in diesem Wochenende gemeinsamer Kreis-Erfahrung.


Circle, Council, PeerSpirit und Erdforum nach Shelley Sacks – diese nicht urteilende Formen des Miteinanders fördern einen Austausch, der tiefere Dimensionen berührt und gemeinsame spirituelle Erfahrungen ermöglicht. Die nicht urteilende Anschauung während der Prozesse erlaubt uns, über den Austausch von Meinungen, Streitereien und Debatten hinauszugehen.


Wir erlernen selbsterfahrend verschiedene weltweit bewährte Möglichkeiten zur Förderung von Gemeinschaftskultur und Gestaltung von Prozessen, Krisen und Konflikten und zur Würdigung von Erreichtem.


Auch Neu-Einsteiger sind herzlich willkommen teilzunehmen.

 

Referent*innen

Regina Bernhardt, Sprachdozentin an der Hochschule Harz, Mediatorin, Leiterin einer GfK-Übungsgruppe, Circle Facilitator nach Jalaja Bonheim (Circlework) und Christina Baldwin (PeerSpirit), Jahrestraining in Tiefenökologie.

 

Martina Schäfer, Dipl. Kulturpädagogin, Seminar- und Ausbildungsleiterin im Bereich Massage, GfK & Körperwahrnehmung,
Massage- und Musiktherapeutin, Social Sculpture Practitioner (u.a. Erdforum nach Shelley Sacks)

 

Ralf Becker, Koordinator des gewaltfrei handeln e.V., Ausbildung in TZI, erfahrener Moderator nationaler und internationaler Klein- und Großgruppenprozesse

Zeiten

Beginn am Freitag um 18:00 Uhr

Ende am Sonntag um 14:00 Uhr

 

Ort

Zukunftswerkstatt Ökumene in Warburg-Germete

 

Seminargebühr

150-300 Euro nach Selbsteinschätzung

95 Euro für Übernachtung im EZ und Vollpension (vegetarisch, auf Wunsch auch vegan)

 

Zur Anmeldung

Anmeldeschluss: 21.12.2018

 


Ihre Ansprechpartnerin

Julia Strohmeyer

Tel. 05694 8033, Dienstag und Mittwoch von 9:00-13:00 Uhr

Mail: strohmeyer@gewaltfreihandeln.org