Seminare

Mit unseren Seminaren setzen wir Impulse für

gewaltfreies Handeln.

 

Die Angebote sind offen für alle Interessierten.

Wir freuen uns auch über Rückmeldungen, Anregungen und Themenvorschläge.

Seminare im Rahmen der Ausbildung Frieden Leben Lernen

2019 und 2020:

 

 

Diese Seminare sind Teil einer berufsbegleitenden Ausbildung in Konfliktbearbeitung und gewaltfreiem Handeln. 2 Jahre lang durchläuft eine feste Gruppe gemeinsam diesen Kurs.

 

Drei Wochenenden der Ausbildung sind offen für Menschen, die bei gewaltfrei handeln e.V. bereits eine Fort- und/oder Ausbildung oder andere Seminare besucht haben. Sie sind herzlich eingeladen, an den Seminaren teilzunehmen.

 

Teilnahmebeitrag für alle 3 Seminare:
Seminarbeitrag: 550,- bis 760,-  € nach Selbsteinschätzung
Unterkunft/Verpflegung: 470,-  €

Seminare 2019

 


Training einer gewaltfreien Aktion

 

10. – 13. Oktober 2019

geplant: Exkursion ins Rheinische Braunkohlerevier, z.B. Hambacher Wald

 

 

Welche Aktionen sind gewaltfrei? Was passt zu mir? Welche Aktion bewirkt was?

  • Ziele, Strategien und Arbeitsweisen des gewaltfreien Widerstands vor Ort
  • Planung und Durchführung einer gewaltfreien Aktion (Simulation)
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Gewaltbereitschaft
  • Möglichkeiten und Grenzen gewaltfreien politischen Engagements

 

Seminarleitung:

Susanne Bürger, Magdeburg, Trainerin für konstruktive Konflikttransformation und gewaltfreies Handeln, Familientherapeutin (Systemische Gesellschaft)

 

Michael Steiner, Bonn, freiberuflicher Trainer für konstruktive Konfliktkultur und gewaltfreies Handeln, Coach DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching).

 

Ort:

Jugendakademie Walberberg bei Bonn

 

Kosten:

Seminarbeitrag 200,- bis 270,- € nach Selbsteinschätzung
Unterkunft/Verpflegung bei Jugendakademie/Bonn: 180,- €

 

zur Anmeldung

 

Anmeldeschluss:

12.09.2019

 

Voraussetzung:

Ein eigenes aktives Engagement bei zivilgesellschaftlichen oder sozialen Bewegungen.

 


Versöhnungsprozesse und Traumaarbeit

 

28. November – 1. Dezember 2019

 

Was ist Versöhnung?  Wie kann sie gelingen?  Was ist wichtig für die Arbeit mit Traumatisierten?

  • Versöhnungsarbeit in einer Nachkriegssituation
  • Möglichkeiten und Grenzen der Trauma-Arbeit
  • Schritte auf dem Weg der Versöhnung
  • Gewinn und Verzicht bei Versöhnung

 

Seminarleitung:

Susanne Bürger, Magdeburg, Trainerin für konstruktive Konflikttransformation und gewaltfreies Handeln, Familientherapeutin (Systemische Gesellschaft)

 

Michael Steiner, Bonn, freiberuflicher Trainer für konstruktive Konfliktkultur und gewaltfreies Handeln, Coach DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching).

 

Referentin:

Roswitha Jarman ausYork/Großbritannien, war viele Jahre in Kriegsgebieten des Kaukasus tätig

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete

 

Kosten:

Seminarbeitrag 200,- bis 270,- € nach Selbsteinschätzung
Unterkunft/Verpflegung bei Zukunftswerkstatt/Germete: 145,- €

 

zur Anmeldung

 

Anmeldeschluss:

31.10.2019


Gewaltfreies Handeln in interreligiösen Kontexten

 

20. - 23. Februar 2020

 

Welchen Einfluss haben kulturelle und religiöse Prägungen auf Konflikte?

Wie wirken sich verschiedene Identitäten auf gewaltfreies Handeln aus – und umgekehrt?

  • Interkulturelle Aspekte der Gewaltfreiheit: Identität und Religiosität
  • Konflikttransformation im interreligiösen Kontext (Erfahrungsaustausch)

 

Seminarleitung:

Susanne Bürger, Magdeburg, Trainerin für konstruktive Konflikttransformation und gewaltfreies Handeln, Familientherapeutin (Systemische Gesellschaft)

 

Referent*innen:

Ana und Otto Raffai, Zagreb/Kroatien, Katholische*r Theolog(e)*in und Trainer*in für gewaltfreies Handeln

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete

 

Kosten:

Seminarbeitrag 200,- bis 270,- € nach Selbsteinschätzung
Unterkunft/Verpflegung bei Zukunftswerkstatt/Germete: 145,- €

 

zur Anmeldung

 

Anmeldeschluss:

23.01.2020


 

Moderieren und Leiten von Gruppen

 

8.- 9. November 2019

 

Bei der Arbeit mit Gruppen und Teams stehen Sie häufig vor diesen oder ähnlichen Fragen: Wie kann ich die Menschen aktivieren? Wie kann ich so moderieren, dass alle zu Wort kommen und gehört werden? Wie kann ich die Gruppe, die Einzelnen zur Mitarbeit aktivieren? Wie kann ich zu Beginn die Aufmerksamkeit forcieren? Wie kann ich Wichtiges strukturieren und festhalten? Das Seminar bietet die Gelegenheit, eine Vielfalt von Prinzipien, Ansätzen und Methoden kennen zu lernen, um dann aus der Fülle heraus zu entscheiden, welche Arbeitsweisen für welche Gruppe in der jeweiligen Situation geeignet sind. Konkret geht es im Seminar um:

 

  • Grundlagen und Prinzipien der Moderation
  • 1 x 1 der Gruppendynamik
  • Einstiege, Visualisierung und Ergebnissicherung
  • Kooperation fördern
  • Wie gehe ich mit Schweigenden und Vielredenden um?
  • Konstruktive Kommunikation unterstützen

 

Das Seminar richtet sich an ehren- und hauptamtlich Tätigen in Vereinen, Initiativen, kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Gruppen.

 

Trainer*innen:

Jochen Mangold, Bildungsreferent bei gewaltfrei handeln e.V.

 

Julia Strohmeyer, Bildungsreferentin bei gewaltfrei handeln e.V.

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete

 

Zeiten:

Freitag 17:00 - Samstag, 17:00

 

Kosten:

100 -130 € nach Selbsteinschätzung (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

 

zur Anmeldung

 

Anmeldeschluss:

23.10.2019


Zur Spiritualität der Gewaltfreien Kommunikation

 

11.-13. Dezember 2019

 

 

„Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.“ (Jesaja 58, 11)

 

Die ökumenische Bewegung hat dazu aufgerufen, die große Transformation zu beginnen: „Das Große Werk, das uns und kommenden Generationen zufällt, besteht darin, den Übergang von einer Verwüstung der Erde durch den Menschen zu einer Periode durchzuführen, in welcher die Menschen in einer wechselseitig vorteilhaften Weise mit der Erde“ und mit ihren Mitmenschen „existieren“ (L. Rasmussen). Dazu trägt Gewaltfreie Kommunikation in besonderer Weise bei.

 

Sie ist eine Haltung, mir selbst und anderen Menschen zu begegnen; sie ist eine Methode, dem sprachlich Ausdruck zu verleihen, und schließlich eignet sie eine Spiritualität, die dazu hilft, den Weg der Gewaltfreiheit und des Friedens mit den Menschen und der ganzen Erde zu gehen. Ein afrikanisches Sprichwort formuliert den Kern dieser Spiritualität so: „Ich bin, weil du bist.“ Oder: „Ich partizipiere, also bin ich.“ Elementen dieser Spiritualität wollen wir gemeinsam in den drei Tagen zwischen dem zweiten und dritten Advent auf die Spur kommen.

 

Programm:

Mittwoch, 11. Dezember 2019

 

14.30 Uhr: Begrüßung, Tagungsorganisation und Tagungsprogramm

15.30 Uhr: Vorstellungsrunde mit Elementen einer Einführung in Gewaltfreie Kommunikation

17.15 Uhr: „Dankbarkeit“ – Hinweise zu „Dankbarkeit“ als einer spirituellen und ökonomischen Praxis

19.30 Uhr: Übungen zur Dankbarkeit

Anschl. Tagesausklang in geselliger Runde

 

Donnerstag, 12. Dezember 2019

 

07.45 Uhr: Morgenbesinnung

09.00 Uhr: Fortsetzung der Übungen zur Dankbarkeit

11.00 Uhr: „Verbundenheit“ – Hinweise zu „Verbundenheit“ als einer spirituellen und politischen Praxis

15.30 Uhr: Übungen zur Verbundenheit

17.15 Uhr: Fortsetzung der Übungen zur Verbundenheit

20.00 Uhr: Textarbeit – wahlweise zum Thema „Dankbarkeit“ oder zum Thema „Verbundenheit“

Anschl. Tagesausklang in geselliger Runde

 

Freitag, 13. Dezember 2019

 

07.45 Uhr: Morgenbesinnung

09.00 Uhr: Infos und Übungen zur (Selbst-)Ermächtigung

10.15 Uhr: Dyaden Meditation nach Robert Gonzales

11.15 Uhr: Feedback und Abschlussrunde

Ab 13.30 Abreise

 

Referent:

Gottfried Orth, Professor für Evangelische Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig und Mitglied im Team des ORCA-Instituts für Konfliktmanagement und Training sowie Leiter des Projektes „Gewaltfreie Kommunikation – Theologie, Religionspädagogik, Schule“.

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene, Germete

 

Kosten:

130 -170 € nach Selbsteinschätzung (inkl. Übernachtung und Verpflegung)

 

zur Anmeldung

 

Anmeldeschluss: 11.11.2019


Anders handeln! Auf der Suche nach den Möglichkeiten gewaltfreier Aktion


5. – 11. März 2020 | 4. - 9. August 2020

Eine deutsch-ukrainische Begegnung in zwei Teilen in Kooperation mit Evangelische Schüler* und Schülerinnen*-Arbeit im Rheinland und Dukh i Litera

 

Bild von Annette Jones auf Pixabay

 

Krieg ist … unumgänglich. Gewalt ist … leider nicht vermeidbar. Oder?


Beim Blick in die Nachrichten stellt es sich oft ein, das vielbeschworene Gefühl der „Alternativlosigkeit“. Genau hier wollen wir mit einem Fragezeichen ansetzen und uns auf die Suche nach eben diesen Alternativen zu gewaltvollem Handeln machen, die es angeblich häufig nicht gibt. Wir sprechen über die Situation in der Ukraine und Deutschland, über geschichtliche und politische Hintergründe, die unsere Gegenwart beeinflussen. Wir hinterfragen Gewalt als legitimes Mittel der Zielerreichung auf politischer und persönlicher Ebene. Wir lernen Möglichkeiten ziviler Aktion kennen und werden kreativ, wenn es darum geht, unseren ganz eigenen Protest auszudrücken.

 

Anmeldung:
Anmelden könnt ihr euch hier: http://esr-online.de/anmelden oder per Post und hier findet sich der aktuelle Flyer (0.74MB)

- Wenn du den Teilnahmebeitrag nicht aufbringen kannst, zögere nicht uns zu kontaktieren. Wir suchen gemeinsam nach einer Lösung -



Alter:

ab 18 Jahren. Voraussetzung ist die Beschäftigung mit den Themen Gewaltfreiheit und zivile Aktion bzw. Interesse daran, Teilnahme nur an beiden Teilen der Begegnung


Teilnahmegebühr:

200-300 Euro nach Selbsteinschätzung für beide Teile der Begegnung. Individuelle Anreise nach Monschau. Gemeinsame Unterbringung vor Ort in der Jugendherberge

Termine:
5. – 11.3.2020 (Monschau, Jugendherberge)
4. – 9.8.2020 (Kiew, und Umgebung)


Wege der Versöhnung

6. - 8. März 2020

 

 

"Wie bauen wir aus einer getrennten Vergangenheit eine gemeinsame Zukunft?“

Desmond Tutu

 

Wer auch nur ein bisschen Erfahrung mit dem Thema hat, sei es für sich selbst oder in einer Brückenfunktion für andere, weiss, dass hier von Arbeit die Rede ist, nämlich Versöhnungsarbeit, und dass diese ganz eng mit der schrittweisen Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen verbunden ist. Wir wollen deshalb verstehen, was ein Trauma ausmacht, wie es in das Leben eines Menschen eingreift und verändert. Heute sind viele Menschen mit den Auswirkungen von Trauma konfrontiert, zB in der Begleitung von Migranten. Im Trauma liegt die Brutstätte der Vergeltung, der Rache oder aber auch die Chance einer neuen, tiefen Mitmenschlichkeit, für die viele Friedenstifter selbst Zeugen sind (zB Nelson Mandela ...) Entscheidend bleibt dabei für viele Opfer, wie sie mit der erlittenen Gewalt angenommen und nicht alleine gelassen und ob sie auf ihrer Suche nach Sinn und Neuorientierung begleitet wurden. Nur mit ihrer Geschichte versöhnte Menschen sind fähig, Konflikte gewaltfrei zu lösen und selbst Friedensstifter zu werden.

 

Wir wollen daher einen Blick darauf wenden, wie wir traumatisierte Menschen begleiten können, nicht nur einzeln, sondern auch in einem psychosozialen Ansatz, der das Potential auszuschöpft, das Gruppen eigen ist und das wieder herstellt, was zerbrochen war: Beziehung. Damit kommen wir zur politischen Dimension von Versöhnung: kann man Versöhnung „verordnen“? Welchen Raum können und müssen Wahrheit und Gerechtigkeit einnehmen?

 

Diese Fortbildung ist für Menschen gedacht, die keine TherapeutInnen sind und es auch nicht werden wollen, die aber einfach den Platz, den sie im Leben einnehmen, bewusst ausfüllen und dort Versöhnung ermöglichen wollen. Wir wollen deshalb auch aufmersam sein für das, was dieses Mit-gehen, Mit-wirken und manchmal das Dazwischen-Stehen mit uns machen und wo unsere Kraftquellen liegen. Eine solche Kraftquelle ist selbst in politischen Prozessen oft Religion und Spiritualität. Auch darauf werden wir eingehen.

 

Ziele:

  • Das Ineinanderwirken von Traumaarbeit, Versöhnungsarbeit und Gewaltfreiheit erkennen
  • Anhaltspunkte und methodische Schritte erlernen, um Versöhnungsprozesse zu begleiten
  • Die eigene Haltung und ihre Entwicklung in den Blick nehmen

Inhalte:

  •  Unsere Konflikte zwischen Gruppen und die Frage nach dem eigenen Erleben in diesem Konfliktfeld
  • Leben in bewaffneten Konflikten gespaltenen Gesellschaften
  • Das Trauma verstehen - ein Modell von Olga Botcharova; Peacebuildinginstrument aus dem kriegsgeschüttelten Jugoslawien der 90-iger Jahre
  • Traumaarbeit als Versöhnungsarbeit und Empowerment
  • Trauma- und Versöhnungsarbeit als psychosoziales Erlebnisfeld
  • Trauma- und Versöhnungsarbeit als spiritueller und religiöser Werde-Gang
  • Versöhungsarbeit angewandt auf Konfliktfelder, in denen die Teilnehmer wirken

Methodik:

  •  Partizipativ
  • Bereitschaft, in seine eigene Konfliktgeschichte hineinzuschauen und darüber hinauszuschauen (es ist kein Therapie-Wochenende!)
  • Wissensvermittlung im Vortragsstil
  • Anwendung des vermittelten Wissens in Gruppenarbeit
  • Unterlagen werden zur Verfügung gestellt (deutsch und englisch)

 

Referentin:

Maria Biedrawa: Friedensberaterin im subsaharischen Afrika, pädagogische Leiterin des Pariser Instituts „In Viam“

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene, Germete

 

Kosten:

Kursbeitrag: 100  - 150 Euro
Übernachtung/Verpflegung: 95 Euro


 Dem Populismus widerstehen

 

 24. - 25. März

 

Was ist gemeint, wenn von Populismus die Rede ist? Wie lassen sich angemessene gewaltfreie Antworten auf diese Herausforderung finden? Angelehnt an die 2019 erschienene Arbeitshilfe „Dem Populismus widerstehen“ will dieses Seminar insbesondere Akteur*innen / Engagierte / Multiplikator*innen / Haupt- und Ehrenamtlich im kirchlichen Bereich Unterstützung bei dieser Aufgabe geben. Die TN sollen das Phänomen des Populismus erkennen können und verstehen lernen und Handlungssicherheit im Umgang damit entwickeln. Dazu wird praktisch an (eigenen) Fallbeispielen gearbeitet und es werden Strategien für konkrete Problemlagen entwickelt.

 

Ziele des Seminars:

  • Populismus verstehen und Hintergründe kennenlernen (Wissen)
  • Kennenlernen von kirchlichen Stellungnahmen / Arbeitshilfen zum Thema
  • Handlungssicherer werden im Umgang mit Populismus im eigenen Umfeld (Können)
  • Kennenlernen von Unterstützungsangeboten (BAG K+R, Beratungsangebote…)

 

Referentin:

Christine Böckmann: seit 2002 in der beruflichen Bildung zu Rechtsextremismus, Zivilcourage und Demokratie
bei Miteinander e.V.

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene, Germete

 

Zeiten:

Freitag, 15:00 Uhr - Samstag, 16:00 Uhr

Kosten:

Kursbeitrag: 75  - 100 Euro
Übernachtung/Verpflegung: 50 Euro

 


Social Diversity

 

 9. Mai 2020

 

 

„Social Diversity“ bedeutet, dass alle Menschen gleich und trotzdem sehr unterschiedlich sind. In der Realität ergeben sich daraus unterschiedliche Privilegien und leider auch Diskriminierungen für verschiedene Menschengruppen. Im Workshop werden wir an Hand von Biographiearbeit die eigene Rolle in dem komplexen Privilegien-Diskriminierungs-Geflecht unter die Lupe nehmen. Dabei wird es vor allem um die Frage gehen, wie jede*r von uns so handeln kann, dass die Unterschiedlichkeit aller Menschen kein Hindernis, sondern eine Bereicherung wird.

 

 Ziele des Workshops sind:

  • Eigene Position in Bezug auf verschiedene Diskriminierungen erkennen
  • Polarisierende und bewertende Denkmuster aufbrechen
  • Handlungsoptionen für diversitätsgerechtes Handeln ausprobieren

Referentinnen:

Nora Sophie Dollichon, Dipl. Päd., Soziologin, Trainerin für Anti-Bias und Gewaltfreie Kommunikation sowie Violetta Bat, Social Justice und Diversity Trainerin, Netzwerks für Toleranz Waldeck-Frankenberg

 

Ort:

Laurentiushof, Wethen

 

Zeiten:

9:30 bis 17:00 Uhr

Kosten:

Workshopbeitrag: 50 Euro

 


Empathisch sein – mit mir selbst und anderen                          Vertiefungsmodul Gewaltfreie Kommunikation (GFK) nach M. Rosenberg

10. – 13. September 2020

 

 

Sie haben die Gelegenheit, die vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation (GfK) zu vertiefen. Sie üben den Zugang zu Ihren eigenen Gefühlen und Bedürfnissen und verbessern Ihre Fähigkeit zur klaren und achtsamen Kommunikation mit anderen. Auf diese Weise schaffen Sie die Voraussetzung, dass das Modell der GfK immer mehr zu Ihrer persönlichen Haltung wird.

 

Die Methoden der GfK sind leicht verständlich – ein tieferes Verstehen des Wesens der Empathie und die Umsetzung in unserer täglichen Kommunikation braucht dagegen Übung und Austausch mit anderen. Es ist wie eine Fremdsprache lernen: die neuen Vokabeln und Grammatik klingen in den ersten Übungen noch gebrochen und unfertig. Doch mit dem Üben kommt mit der Zeit auch der Sprachfluss.

 

Das Seminar ist ein Angebot für diejenigen, die bereits eine Einführung besucht haben. Es bietet die Möglichkeit zur Auffrischung der Grundkenntnisse und zur tieferen Auseinandersetzung mit unseren Sprachgewohnheiten. Und es will dazu beitragen, dass die Methode GfK immer mehr zu einer Haltung wird.

 

Seminarinhalte:

  • Wiederholung der Grundlagen der GfK, incl. Vertiefung der vier Schritte
  •  Vortrag: Unterscheidung von Wolfssprache und Giraffensprache
  • Einübung in das „neue Sprechen“
  •  Vorstellung des „Vier-Ohren-Modells“ der GfK
  •  Einübung in die vier Weisen des Hörens
  • Vortrag und Übungen zur Selbst- und Fremdempathie
  •  Gesprächssimulation mit Fallbeispielen aus dem eigenen Alltag

 

Seminarleitung:

Michael Steiner, Bonn, freiberuflicher Trainer für konstruktive Konfliktkultur und gewaltfreies Handeln, Coach DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching).

 

Referent*innen:

Simone Thalheim, Niederkaufungen, Gewaltfreie Kommunikation Niederkaufungen. Zertifizierte Trainerin CNVC

 

Zeiten:

Beginn am Donnerstag um 17:00 Uhr

Ende am Sonntag um 14:00 Uhr

 

Ort:

Tagungshaus Adam von Trott in Imshausen

 

Seminargebühr:

Seminarbeitrag 270,- bis 400,- Euro (nach Selbsteinschätzung)

Unterkunft und Verpflegung 156,- Euro (vegetarisch, auf Wunsch auch vegan)

 

Anmeldung:

Anmeldeschluss: 13.08.2020

 

Voraussetzung:

Dieses Seminar ist Teil der berufsbegleitenden Ausbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Es ist offen für externe Teilnehmer*innen und einzeln buchbar.

 Vorwissen und Erfahrungen in gewaltfreier, ziviler Konfliktbearbeitung sind Voraussetzung, ebenso eine Teilnahme an einem Grundlagenseminar zur Gewaltfreien Kommunikation.


„Religion – Macht – Frieden“: Religionen als Friedensstifter*innen? Friedensethik/-theologie vor den Herausforderungen aktueller Friedenspolitik

15. – 18. Oktober 2020

 

 

In diesem Seminar erhalten Sie einen Einblick in ein spannendes Forschungsgebiet – Religionen und Religionsgemeinschaften als wichtige Akteurinnen, die Friedensprozesse anregen und begleiten, gewaltfreien Widerstand mobilisieren und ihre Ressourcen zum Schutz bedrohter Menschen nutzen.

 

Mit Vorträgen, kreativem Arbeiten und Austausch in der Gruppe nähern Sie sich folgenden Fragen:

  • Können religiöse Akteure Frieden stiften? Unter welchen Bedingungen?
  • Welche Merkmale oder Kompetenzen zeichnen sie aus?
  • Mit welchen spezifischen Schwierigkeiten sind sie konfrontiert?
  • Was folgt daraus für Konfliktbearbeitung und gewaltfreies Handeln?

 

Seminarleitung:

Susanne Bürger, Magdeburg, Trainerin für konstruktive Konflikttransformation und gewaltfreies Handeln, Familientherapeutin (Systemische Gesellschaft)

 

Referent:

Dr. Markus Weingardt, Tübingen, Politikwissenschaftler, Friedensforscher mit Schwerpunkt Religion, Mediator und Coach, Mitarbeiter der Stiftung Weltethos

 

Zeiten:

Beginn am Donnerstag um 17:00 Uhr

Ende am Sonntag um 14:00 Uhr

 

Ort:

Tagungshaus Adam von Trott in Imshausen

 

Seminargebühr:

Seminarbeitrag 270,- bis 400,- Euro (nach Selbsteinschätzung)

Unterkunft und Verpflegung 156,- Euro (vegetarisch, auf Wunsch auch vegan)

 

Anmeldung:

Anmeldeschluss: 17.09.2020

 

Voraussetzung

Dieses Seminar ist Teil der berufsbegleitenden Ausbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Es ist offen für externe Teilnehmer*innen und einzeln buchbar.

Vorwissen und Erfahrungen in gewaltfreier, ziviler Konfliktbearbeitung sind erwünscht.


Mediation im interkulturellen Bereich

19. – 22. November 2020

 

Wie sieht Konfliktbearbeitung in einem Kontext aus, in dem kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen?

Im Mittelpunkt steht ein Konfliktszenario, das unter folgenden Aspekten bearbeitet wird:

  • Rolle des Kulturellen in Konfliktbearbeitung
  • Reflektion der eigene Rolle in interkulturellen Kontexten
  • Grenzen von Allparteilichkeit
  • Moderationsmethoden in den unterschiedlichen Phasen der Mediation

 

Seminarleitung:

Susanne Bürger, Magdeburg, Trainerin für konstruktive Konflikttransformation und gewaltfreies Handeln, Familientherapeutin (Systemische Gesellschaft)

 

Referent:

Kees Wiebering, Frankfurt/Main, Philosoph, Mediator, Coach, Berater für zivilgesellschaftliche Entwicklungszusammenarbeit und Friedensaufbau

 

Zeiten:

Beginn am Donnerstag um 17:00 Uhr

Ende am Sonntag um 14:00 Uhr

 

Ort:

Tagungshaus Adam von Trott in Imshausen

 

Seminargebühr:

Seminarbeitrag 270,- bis 400,- Euro (nach Selbsteinschätzung)

Unterkunft und Verpflegung 156,- Euro (vegetarisch, auf Wunsch auch vegan)

 

Anmeldung:

Anmeldeschluss: 22.10.2020

 

Voraussetzung

Dieses Seminar ist Teil der berufsbegleitenden Ausbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Es ist offen für externe Teilnehmer*innen und einzeln buchbar.

Vorwissen und Erfahrungen in gewaltfreier, ziviler Konfliktbearbeitung sind Voraussetzung, ebenso eine Teilnahme an einem Grundlagenseminar in Mediation.

 


Konfliktsensitiver Journalismus und politische Einschätzungen über die Macht der Medien

21. – 24. Januar 2021

 

Politische Einschätzungen über die Macht der Medien:

  • Gute Medien - dummes Volk?
  • Kriegsfördernder Journalismus, neoliberale Propaganda, islamophobische Feindbilder
  • Warum sind Medien so, wie sie sind?
  • Und welche Alternativen für einen aufklärenden Journalismus gibt es?
  • „Lügenpresse“ versus „seriöses Internet“?

Diesen Fragen wird in Plan- und Rollenspielen, durch kreatives Schreiben, in Vorträgen und Diskussionen nachgegangen.

 

Seminarleitung:

Michael Steiner, Bonn, freiberuflicher Trainer für konstruktive Konfliktkultur und gewaltfreies Handeln, Coach DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching)

 

Referent:

Andreas Zumach, Genf, freier Journalist, seit 1988 UNO-Korrespondent in Genf für die Berliner „tageszeitung“ und andere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten (Deutschland, Schweiz, Österreich, USA)

 

Zeiten:

Beginn am Donnerstag um 17:00 Uhr

Ende am Sonntag um 14:00 Uhr

 

Ort:

Tagungshaus Adam von Trott in Imshausen

 

Seminargebühr:

Seminarbeitrag 270,- bis 400,- Euro (nach Selbsteinschätzung)

Unterkunft und Verpflegung 156,- Euro (vegetarisch, auf Wunsch auch vegan)

 

Anmeldung:

Anmeldeschluss: 24.12.2020

 

Voraussetzung

Dieses Seminar ist Teil der berufsbegleitenden Ausbildung in gewaltfreier Konfliktbearbeitung.

Es ist offen für externe Teilnehmer*innen und einzeln buchbar.

 

Vorwissen und Erfahrungen in gewaltfreier, ziviler Konfliktbearbeitung sind erwünscht.

 


Ihre Ansprechpartnerin

Julia Strohmeyer

Tel.: 05694/995223, Dienstag und Mittwoch von 9:00-13:00 Uhr

Mail: strohmeyer@gewaltfreihandeln.org