Seminare

Mit unseren Seminaren setzen wir Impulse für

gewaltfreies Handeln.

 

Die Angebote sind offen für alle Interessierten.

Wir freuen uns auch über Rückmeldungen, Anregungen und Themenvorschläge.

Seminare 2021

 Gewaltfreie Kommunikation -

eine Sprache des Herzens und ihre biblischen Bezüge

8. - 10.12.2021


Seminare 2022

Online-Seminar

Der Sprache der Gewalt gewaltfrei begegnen

Gewaltfreie Kommunikation - Basistraining

In Kooperation mit dem Netzwerk Toleranz Waldeck-Frankenberg

 

3 Teile: Einführungstag plus 2 Übungstreffen:

1. Termin: Samstag, 22.01.2022, 9.00 bis 17.30 Uhr

2. Termin: Mittwoch, 02.02.2022, 16.30 bis 19.30 Uhr

3. Termin: Mittwoch, 09.02.2022, 16.30 bis 19.30 Uhr

Environmental Peacebuilding:

Von Umweltkonflikten zum nachhaltigen Frieden

 

18. - 20. März 2022

In Kooperation mit ökumenische initiative eine welt, Wethen

Rassismus – das hartnäckige Erbe der Kolonialzeit

„Rassen gibt es nicht und doch töten sie.“

(Colette Guillaumin)

6. - 8. Mai 2022

 

Diversität als friedensstärkendes Potenzial

16. - 18  Juni 2022

In Kooperation mit

Demokratie und Menschenwürde

Gewaltfreier Umgang mit Rechtspopulismus, Rassismus und anderen
Formen der Menschenfeindlichkeit

Verschoben auf 2022

 



Gewaltfreie Kommunikation –

eine Sprache des Herzens und ihre biblischen Bezüge

 

08. – 10. Dezember 2021

 

Freude, Angst, Hass, Wut, Glück, Ausgeglichenheit –

  • wie können wir aufrichtig zu uns selbst und anderen sein, ohne einerseits unsere Gefühle und Gedanken auszublenden und ohne andererseits jemanden zu verletzen?
  • welche spirituellen und sprachlichen Möglichkeiten lassen sich dazu im Raum der Gewaltfreien Kommunikation finden und eröffnen?

Wir lernen spirituelle Übungen kennen und üben sie ein, verbunden mit der Lektüre ausgewählter Psalmen, die zur Versprachlichung der Gefühle und zum Umgang mit ihnen anleiten können. Dazu kommt pro Halbtag eine angeleitete Selbst-Empathie-Übung. Die Teilnehmer*innen können dazu einen Konflikt oder eine sonstige schwierige Situation mitbringen, die sie klären wollen.

 

Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbistums Paderborn (KEFB)  statt.

 

Referent:

Gottfried Orth, em. Professor für ev. Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig und Mitglied im Team des ORCA-Instituts für Konfliktmanagement und Training

 

Zeiten:

Beginn am Mittwoch um 14:30 Uhr

Ende am Freitag um 13:30 Uhr

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete

 

Seminargebühr:

Seminarbeitrag, inklusive Unterkunft und Verpflegung (nach Selbsteinschätzung): 150 – 190 Euro

 

Anmeldeschluss: 11.11.2021

 

Anmeldung:

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Anmeldebogen GfK und ihre biblischen Bezüge
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Bitte füllen Sie den Anmeldebogen aus und schicken ihn per Mail oder Post an Annegret Feischen:

Feischen@gewaltfreihandeln.org

Mittelstraße 4

34474 Diemelstadt-Wethen




Online-Seminar

Der Sprache der Gewalt gewaltfrei begegnen

Gewaltfreie Kommunikation - Basistraining
In Kooperation mit dem Netzwerk Toleranz für Waldeck-Frankenberg

 

3 Teile: Einführungstag plus 2 Übungstreffen:

1. Termin: Samstag, 22.01.2022, 9.00 bis 17.30 Uhr

2. Termin: Mittwoch, 02.02.2022, 16.30 bis 19.30 Uhr

3. Termin: Mittwoch, 09.02.2022, 16.30 bis 19.30 Uhr

„Wie kann ich mich verhalten, wenn Menschen mir mit Wut und Intoleranz begegnen?“

Diese Frage haben Sie sich vielleicht schon gestellt - wie viele andere Menschen, die in konfrontative Situationen geraten sind und trotzdem den Kontakt zum Gegenüber halten wollten.

 

Mit Hilfe Gewaltfreier Kommunikation können Sie aus kommunikativen Mustern aussteigen, die Sie als Sackgasse erleben. Sie hilft, typische Verhaltensweisen wie innerlich erstarren, flüchten, sich verteidigen oder angreifen zu überwinden. Sie zeigt Wege auf, Gespräche konstruktiv zu führen, sich selbst nachhaltig zu steuern und die Lebensqualität zu verbessern. In der GFK geht es um Balance: Wie kann ich mit Freude zum Wohlbefinden anderer beitragen und für die Erfüllung meiner eigenen Bedürfnisse Sorge tragen? Marshall Rosenberg nennt dies die Fähigkeit „von Herzen zu geben und von Herzen zu nehmen.“ Gewaltfreie Kommunikation ist sowohl eine Haltung als auch ein kommunikativer Ansatz.

 

Am ersten Tag werden grundlegende Elemente der Gewaltfreien Kommunikation sowie die Grundannahmen vermittelt. Daran schließen zwei jeweils dreistündige Online-Übungssettings an, in denen die Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft, Fragen geklärt und Perspektiven zur Integration des Erlernten in den eigenen Kontext sowie zum Weiterlernen erarbeitet werden.

 

Seminarleitung:

Simone Thalheim, gewaltfreie Kommunikation:Niederkaufungen, zertifiziere Trainerin

Michael Steiner, freiberuflicher Trainer für konstruktive Konfliktkultur und gewaltfreies Handeln, Coach DGfC (Deutsche Gesellschaft für Coaching), Männerberater

 

Anzahl der Teilnehmenden: mindestens 8 und höchstens 12. Wir arbeiten über Zoom.

 

Gestaffelte Seminargebühr:

Die Kursgebühr beträgt zwischen 90 bis 190 €. Mit einer gestaffelten Kursgebühr wollen wir Menschen mit geringem Einkommen die Teilnahme ermöglichen. In Einzelfällen kann die Kursgebühr weiter ermäßigt werden. Bitte melden Sie sich in diesem Fall.

 

Anmeldeschluss: 10.01.2022

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Feischen@gewaltfreihandeln.org

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Environmental Peacebuilding:

Von Umweltkonflikten zum nachhaltigen Frieden

 

18. - 20. März 2022

In Kooperation mit ökumenische initiative eine welt, Wethen


Umweltprobleme wie der zunehmende Verlust an Biodiversität, die Übernutzung natürlicher Ressourcen oder auch der Klimawandel, stellen eine der größten globalen Herausforderungen dar. Krisenhafte Umweltveränderungen verursachen nicht nur ökologische Schäden, sondern gefährden soziale Gefüge weltweit und auf innergesellschaftlicher Ebene. Die Klima- und Umweltkrise verschärft teilweise schon bestehende soziale und politische Konflikte, gleichzeitig ruft sie neue hervor. Environmental Peacebuilding (umweltbasierte Friedensarbeit) als sozio-ökologisches Handlungskonzept bietet den Rahmen, Umweltkonflikte in Umweltkooperationen zu transformieren, um nachhaltigen Frieden zu sichern.

 

Doch wie können solche Vorhaben gelingen? Was ist nötigt, um den Weg für solche Transformationen vorzubereiten und sie kompetent und achtsam zu begleiten? In unserem einführenden Seminar zu Environmental Peacebuilding stehen genau diese Fragen im Mittelpunkt. Das Seminar stellt Ziele, Inhalte und Methoden für sozio-ökologische Transformationen vor und illustriert an einzelnen Umweltkonflikten aus dem Globalen Norden und Süden, wie Environmental Peacebuilding in der Praxis umgesetzt wird und wo die konkreten Herausforderungen liegen.

Ziel
Das Seminar möchte anhand von sozio-ökologischen Konfliktanalysen das Verständnis für globale Zusammenhänge zwischen ökologischen und sozialen Prozessen und deren Einfluss auf Umweltkonflikte vertiefen. In einem gemeinsamen Lernprozess sollen sowohl Hindernisse für nachhaltige Entwicklung als auch Einstiegspunkte für die Bearbeitung von Umweltkonflikten erkannt werden. Zudem wird das eigene und gesellschaftlich geprägte Mensch-Natur-Verständnis reflektiert und hinterfragt. Das Seminar möchte ebenfalls für Naturverständnisse sensibilisieren, wie sie sich in nicht-westlichen Kulturkreisen entwickelt haben.

Methodische Gestaltung
Der erste Seminartag ermöglicht Selbstreflexion des eigenen Verhältnisses zur Natur und Umwelt. Interaktive Methoden werden kombiniert mit rituellen Formen, in denen Natur als eigenständiges und selbsttätiges Ganzes aufgewertet wird.
Auf inhaltliche Inputs zu Zielen und der Methodik des Environmental Peacebuilding folgen intensive Auseinandersetzungen mit konkreten Umweltkonflikten in Arbeitsgruppen, die anschließend ihre erarbeiteten Konfliktanalysen und Handlungsstrategien für die untersuchten Konflikte im Plenum vorstellen und diskutieren. Der letzte Tag ist dem kreativen Lernen und der ganzheitlichen Wahrnehmung in der Natur gewidmet.

 

Referent*innen:
James Musana, Erziehungswissenschaftler und Nachhaltigkeitsforscher, Uganda/Paderborn
Dr.in Ljubinka Petrovic-Ziemer, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Bildungsreferentin bei gewaltfrei handeln e.V.

Seminarleitung:

Dr. Denis Kupsch, Tropenökologe, Geschäftsführender Referent der Ökumenischen Initiative Eine Welt e.V.

Ort:
Zukunftswerkstatt Ökumene, Quellenstraße 8, 34414 Warburg-Germete
Interseite:
https://zukunftswerkstatt-oekumene.de/


Zeiten:

Freitag, 16:00 Uhr - Sonntag, 13:00 Uhr

Kosten:

Kursbeitrag (inklusive Unterkunft und Verpflegung) nach eigener Einschätzung: 70 € - 100 €
 

Anmeldeschluss:

14.02.2022

 

Gefördert durch Engagement Global aus Mitteln des

 



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Anmeldung bitte über die Homepage der Erdcharta:

erdcharta.de/anmeldung-seminare/

 



Rassismus – das hartnäckige Erbe der Kolonialzeit

Rassen gibt es nicht und doch töten sie.“

(Colette Guillaumin)

 

6. - 8. Mai 2022

 

Zwar gilt die deutsche Kolonialherrschaft offiziell als beendet, jedoch wirken kolonialrassistische Menschen- und Weltbilder auch unter postkolonialen und postmigrantischen Bedingungen in unserer Gesellschaft fort. Die strukturellen Auswirkungen kolonialer Herrschaftsverhältnisse lassen sich auch in heutigen globalen Macht- und Dominanzverhältnissen nachverfolgen. Verschiedene Formen des Rassismus bilden in Gegenwartsgesellschaften gemeinsam mit anderen diskriminierenden Diskursen und Strategien ein komplexes Geflecht von Ausschluss- und Marginalisierungsverfahren.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit rassistischen und (post)kolonialen Handlungspraxen aus macht- und herrschaftskritischer Perspektive auseinanderzusetzen. Kritische Selbst- und Systemreflexion verbinden wir im Seminar mit der Bejahung und Bekräftigung unserer Vielfalt als wichtigem Friedenspotenzial unserer Gesellschaft.

 

Das Ziel des Seminares:

  • Gegenwartsbezüge zur Kolonialzeit (im Kasseler Stadtraum) herstellen und reflektieren
  • Die Verschränkung von Kolonialismus und Rassismus erkennen und kritisch hinterfragen
  • Die strukturellen Auswirkungen des kolonialen Herrschaftsmodells auf heutige globale Machtverhältnisse erkennen und kritisch hinterfragen
  • Eigene Verstrickungen in lokalen und globalen Macht- und Dominanzverhältnissen erkennen und reflektieren
  • Gesellschaftliche Vielfalt als Friedenspotenzial erkennen und stärken
  • Kreative und gewaltfreie Handlungsstrategien entwickeln, die Dominanzverhalten und Diskriminierung offenlegen und unterlaufen      

 

Methodische Umsetzung:

Die Methodenvielfalt ermöglicht eine abwechslungsreiche und prozessorientierte Seminargestaltung.

Inhalte werden in Form von kurzen inhaltlichen Inputs, Videobeiträgen, einem Stadtrundgang und Präsentationen von Teilnehmenden vermittelt. Gemeinsame Lernprozesse werden zudem durch Biographie- und improvisatorische Theaterarbeit sowie weitere interaktive Sensibilisierungsmethoden vertieft.

 

Ort:

Jugendherberge Kassel, Schenkendorfstr. 18, 34119 Kassel

Internet: www.kassel.jugendherberge.de

 

Zeiten:

Beginn am Freitag um 16.00 Uhr

Ende am Sonntag um 13.00 Uhr


Seminarleitung
:

Dr.in Ljubinka Petrovic-Ziemer, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin, Bildungsreferentin bei gewaltfrei handeln e.V.


Stadtrundgang:

„kassel postkolonial“ (Universität Kassel); Prof. in  Dr.in Franziska Müller (Universität Hamburg)

Internet: http://kassel-postkolonial.de


Kosten:

Kursbeitrag: nach eigener Einschätzung: 20 - 50 €

Übernachtung und Verpflegung: 55 €

Einzelzimmer sind nur begrenzt möglich, ansonsten stehen Doppelzimmer zur Verfügung

Verpflegung für Gäste ohne Übernachtung: 20 €

 

Anmeldeschluss:

20. März 2022

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Feischen@gewaltfreihandeln.org

Mittelstraße 4

34474 Diemelstadt-Wethen



Diversität als friedensstärkendes Potenzial erkennen

16.-18. Juni 2022

In Kooperation mit

 

 Unsere Gesellschaft ist divers und birgt einen enormen Reichtum an Vielfalt, welche großes friedensstärkendes Potenzial in sich trägt. Gleichzeitig erfahren wir Menschen unterschiedlich viel Wertschätzung, haben mehr oder weniger Zugänge und Möglichkeiten, unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Wir erleben Verletzungen und Anerkennung für unser Äußeres, unsere Religion, unser Geschlecht, unser Alter und/oder unsere Staatsangehörigkeit etc. Gleichzeitig sind wir diejenigen, die durch unser Handeln andere verletzen und/oder Anerkennung zeigen. Wir handeln, wie wir es kennen und verinnerlicht haben. Ohne unser Handeln zu hinterfragen, reproduzieren wir die Strukturen, die Menschen bevorteilen oder benachteiligen. Wer gewaltfrei handeln will, muss sich der eigenen Positionierung bewusst sein, der Diversität der Gesellschaft und der Wirkmacht gesellschaftlicher Strukturen.

 

Ziel

Ziel des Seminars ist es, dass die Teilnehmenden diversitätssensible und friedensstärkende Kompetenzen erwerben und in ihrem eigenen Lebens- und Arbeitsumfeld anwenden. Ein weiteres Ziel ist es, das Bewusstsein für gesellschaftlichen Ausschluss und Diskriminierung zu schärfen sowie Handlungskompetenzen zu stärken und zu erweitern, die einen gewaltfreien Umgang mit menschenfeindlichen Verhaltensweisen, Denkmuster und Strukturen ermöglichen.

 

Methodische Gestaltung

Die methodische Gestaltung ist prozessorientiert, partizipativ und abwechslungsreich. Der Fokus liegt auf Selbstreflexion, Dialog und dem Erproben von individuellen Handlungsmöglichkeiten anhand theaterpädagogischer Methoden. Um Anknüpfungspunkte bei den Teilnehmenden herauszuarbeiten, werden Methoden der Biographiearbeit eingesetzt.

 

Seminarleitung

Martina Freise, Sozialpädagogin, Friedensfachkraft und Trainerin für gewaltfreies Handeln und Konfliktbearbeitung

Tshiamo Petersen, Theaterpädagogin und Friedensfachkraft, Referentin bei EIRENE e.V.

 

Ort

Jugendherberge Bad Homburg, Mühlweg 17, 61348 Bad Homburg

Homepage: https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/bad-homburg-470/portraet/

 

Zeiten

Donnerstag, 15:00 Uhr - Samstag, 16:00 Uhr

 

Kosten

Kursbeitrag: nach eigener Einschätzung: 70 € – 100 € (inklusive Übernachtung und Verpflegung)

Anmeldeschluß

15.02.2022

 

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Feischen@gewaltfreihandeln.org

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34474 Diemelstadt-Wethen



Demokratie und Menschenwürde

Gewaltfreier Umgang mit Rechtspopulismus, Rassismus und anderen
Formen der Menschenfeindlichkeit

 

Verschoben auf 2022

 

Populistische Stimmungsmache, rassistische Ausgrenzung und rechtsextreme Gewalt bedrohen auch hierzulande das demokratische Zusammenleben in der Gesellschaft. In Zeiten von Krise und Unsicherheit werden Verschwörungserzählungen und Feindbilder laut. In dem Seminar werden die unterschiedlichen Phänomene beleuchtet und eingeordnet. Es will Menschen Mut machen, sich ihnen zu stellen und gewaltfreie Handlungsstrategien für konkrete Problemlagen zu entwickeln. Dabei können Fallbeispiele aus dem eigenen Kontext (privat, beruflich oder dem lokalen Umfeld) eingebracht und bearbeitet werden.

 

Ziele

  • Teilnehmende erkennen die unterschiedlichen Phänomene (Populismus, Rassismus, Rechtsextremismus) und kennen Hintergründe
  • Teilnehmende werden befähigt, in Auseinandersetzungen angemessen zu reagieren
  • Teilnehmende lernen Möglichkeiten zur Unterstützung kennen
  • Teilnehmende entwickeln gewaltfreie Handlungsstrategien für den Umgang mit Problemlagen im eigenen Umfeld (privat – beruflich – Wohnumfeld / Kommune)

Methodische Gestaltung und Inhalte

  • Einführung ins Thema: Wo begegnet es mir? Mit welchen Themen / Anliegen bin ich da?
  • Inhaltliche Einführung: Polarisierungen, Feindbilder, Menschenfeindlichkeit
  • Perspektivwechsel: Populistisches Denken und Handeln
  • Grundzüge einer gewaltfreien Antwort: Die Haltung der Gewaltfreiheit
  • Bearbeitung von Fallbeispielen der TN (Kollegiale Beratung, Forumtheater, Reaktions- und Argumentationstraining)
  • Vorstellen / Information zu Unterstützungsmöglichkeiten

Dieses Seminar findet in enger Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbistums Paderborn (kefb) statt.

 

Kursleitung:

Christine Böckmann, seit 2002 in der beruflichen Bildung zu Rechtsextremismus, Zivilcourage und Demokratie bei Miteinander e.V. 

Otto Raffai, Sesvete (Kroatien), Trainer für gewaltfreies Handeln und Konfliktbearbeitung sowie interreligiösen Dialog

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene, 34414 Germete

 

Zeiten:

Freitag, 15:00 Uhr - Sonntag, 16:00 Uhr


Kosten:

Kursbeitrag: nach eigener Einschätzung 80-120 €

Übernachtung und Verpflegung: 105 €

 

Anmeldeschluss:

Interessante Seminare in der letzte Zeit

Online-Seminar

Wege der Lebendigkeit oder: wie sind wir lebendig in Zeiten der Enthaltsamkeit und der Einsamkeit?

26. Juni 2021

Aktuell erleben sich viele Menschen durch die äußeren Umstände einer globalen Pandemie als eingegrenzt. Einerseits gilt es, dieses allgemeine Gefühl anzuerkennen. Andererseits ist zu beobachten, dass Menschen aufgrund von strukturellen Gegebenheiten auch in dieser Situation unterschiedliche Möglichkeiten haben, etwas zu tun oder zu lassen. 

In diesem Seminar sind wir der Frage nachgegangen, wie wir uns selbst innerlich begrenzen – und wie sehr wir uns somit auch selbst befreien können.
Worin besteht meine Freiheit? Was begrenzt sie? Wann verbiete ich mir selbst, ich selbst zu sein? Meinen freien Selbstausdruck? Meine Gefühle? Kann Freiheit schaden?
Wie kann ich an diesen Stellen freier werden und so auch unmittelbar Strukturen in meinem Umfeld ändern?

Das Seminar ist ein Perspektivwechsel, mit dem wir auch den Gedanken der Nachhaltigkeit neu entfalten. Wie finden wir eine neue Gangart, die weder Mensch noch Natur Schaden zufügt? Welches Wissen in uns liegt bereit, um uns auf diesem Weg einer Freiheit ohne Gewalt zu begleiten?


Seminarleitung:

Nora Sophie Dollichon, Dipl. Päd., Soziologin, Trainerin für Anti-Bias und Gewaltfreie Kommunikation; Violetta Bat, Social Justice und Diversity Trainerin


Online-Seminar

Religion - Macht - Frieden

Juni 2021

Religionen als Friedensstifter*innen? Friedensethik und -theologie vor den Herausforderungen aktueller Friedenspolitik

  • Können religiöse Akteure Frieden stiften? Unter welchen Bedingungen?
  • Welche Merkmale oder Kompetenzen zeichnen sie aus?
  • Mit welchen spezifischen Schwierigkeiten sind sie konfrontiert?
  • Was folgt daraus für Konfliktbearbeitung und gewaltfreies Handeln?

Referent:

Dr. Markus Weingardt, Tübingen, Politikwissenschaftler, Friedensforscher mit Schwerpunkt Religion, Mediator und Coach, Mitarbeiter der Stiftung Weltethos

 


Online-Seminar

Mediation im interkulturellen Bereich

November 2020

 Wie sieht Konfliktbearbeitung in einem Kontext aus, in dem kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen?

Im Mittelpunkt steht ein Konfliktszenario, das unter folgenden Aspekten bearbeitet wird:

  • Rolle des Kulturellen in Konfliktbearbeitung
  • Reflektion der eigene Rolle in interkulturellen Kontexten
  • Grenzen von Allparteilichkeit
  • Moderationsmethoden in den unterschiedlichen Phasen der Mediation

Referent:
Kees Wiebering, Frankfurt, Mediator, Coach, Trainer

www.wiebering.com

 



Online-Seminar

 Konfliktsensitiver Journalismus und politische Einschätzungen über die Macht der Medien

 Januar 2021

  • Gute Medien - dummes Volk?
  • Kriegsfördernder Journalismus, neoliberale Propaganda, islamophobische Feindbilder
  • Warum sind Medien so, wie sie sind?
  • Und welche Alternativen für einen aufklärenden Journalismus gibt es?
  • „Lügenpresse“ versus „seriöses Internet“?

Referent:

Andreas Zumach, Berlin, freier Journalist, ehem. UNO-Korrespondent in Genf für die Berliner „tageszeitung“ und andere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten (Deutschland, Schweiz, Österreich, USA)

 


Vertiefungsseminar Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg

September 2020

Sie haben die Gelegenheit Ihre theoretischen Kenntnisse über das Rosenbergsche Modell für eine verbindende Sprache zu erweitern und in Übungen mehr Sicherheit in der Anwendung zu erlangen.

 

Wir werden Empathie für uns selbst und beteiligte Menschen praktizieren und dabei die Wirkungsweise der GfK-Anwendung erfahren/erleben. Dabei besteht die Möglichkeit, anhand von Situationen aus den eigenen Leben zu forschen.

 

  • Auffrischung der vier Schritte der GfK und ihrer Dynamik
  • generelle Informationen zu Konflikten und wie sie uns weiterbringen können
  • verschiedene Werkzeuge, um die GfK anwenden zu können, wie die Vier Ohren nach Rosenberg sowie den GfK Dancefloor
  • Übungen zur Selbst – und Fremdempathie

Referentin:

Simone Thalheim, Niederkaufungen, Gewaltfreie Kommunikation Niederkaufungen. Zertifizierte Trainerin CNVC

 

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Ljubinka Petrovic-Ziemer

Tel.: 05694/995223, Dienstag und Mittwoch von 9:00-13:00 Uhr

Mail: petrovic-ziemer@gewaltfreihandeln.org