Seminare

Mit unseren Seminaren setzen wir Impulse für

gewaltfreies Handeln.

 

Die Angebote sind offen für alle Interessierten.

Wir freuen uns auch über Rückmeldungen, Anregungen und Themenvorschläge.

Seminare 2022

Hier finden Sie unsere Hinweise zum Umgang mit der Pandemie

Online-Seminar

Der Sprache der Gewalt gewaltfrei begegnen

Gewaltfreie Kommunikation - Basistraining
In Kooperation mit dem Netzwerk Toleranz für Waldeck-Frankenberg

4 Teile: Einführungstag plus 3 Übungstreffen. Frühjahr 2023

Gefördert von


Demokratie und Menschenwürde

Gewaltfreier Umgang mit Rechtspopulismus, Rassismus und anderen
Formen der Menschenfeindlichkeit

Verschoben auf 2023

 Gewaltfreie Kommunikation -

eine Sprache des Herzens und ihre biblischen Bezüge

14. - 16. Dezember


Kunst for Future: Im Rhythmus der Natur Umweltkrise transformieren

Verschoben auf 2023                                               in Kooperation mit

 


 

Spazierengehen in absterbenden Wäldern, fliehen vor reißenden Fluten, bei Hitzewellen um die Ernte bangen, mit dem Blick den Plastikmüll auf dem Meer streifen. Unübersehbare Zeichen einer überforderten Natur. Mittendrin: singende Vögel, summende Bienen, gerettete Wale, Fahrraddemos, Kunstinstallationen über Artensterben.

 

Wie nehmen wir die drastischen weltweiten Veränderungen in der Umwelt wahr? Was lösen diese Wahrnehmungen in uns aus, wie teilen wir sie mit? Wie bleiben wir kreativ und setzen hör- und sichtbare, bewegende und spürbare Zeichen für eine umweltschonenden und würdevolle Zukunft für alle?

 

In unserem interaktiven Praxistag aus der Environmental-Peacebuilding-Reihe setzen wir uns mit umweltbezogenen Fragen in einem künstlerischen und körperbetonten, theatralischen Prozess auseinander. Kreative Methoden ermöglichen es, ungewohnte und übersehene Perspektiven freizulegen, alternative Sichtweisen und Haltungen zu erkunden und zeigen auf, wie wir auch im privaten und Berufsalltag im Umgang mit der Umweltproblematik kreativ werden und Umdenken sowie Veränderungen anstoßen können. Wir erkunden gemeinsam, wie wir künstlerische Methoden in der Transformation von Umweltkonflikten in Umweltkooperationen gezielt einsetzen können.

 

Zudem bietet sich Kunst als ein geeignetes Medium an, um Wissen, Erfahrung und emotionales Erleben zueinander in Beziehung zu setzen und stärkt Handlungskompetenzen in einem ganzheitlichen Sinne.

 

Ziel

Das Seminar möchte unter Einbezug von kreativen Methoden einen Lernprozess ermöglichen, in dem unsere Wahrnehmung und unser Bewusstsein für drängende globale Umweltherausforderungen geschärft wird und unser individuelles als auch gesellschaftlich geprägtes Mensch-Natur-Verhältnis reflektiert werden. Durch die Anwendung von konkreten und kunst- und körperbasierten Methoden soll kreatives und transformatorisches Handlungspotential freigesetzt werden, das sowohl in der Friedensarbeit als auch im Umweltschutz eingebracht werden kann.

Methodische Gestaltung

Der erste Seminartag ermöglicht ein interaktives Kennenlernen und Teambuilding und endet mit einer Schattentheateraufführung "Theater miniature noir" als einem kreativen Einstieg in die Thematik. Am zweiten Seminartag werden verschiedene Workshops angeboten, die theatralische und Bewegungsmethoden einsetzen sowie Möglichkeiten bieten, ein Schattentheater aus recyceltem Material zu basteln und impulsives Malen auf einem Glasdiarahmen zu Musik/Natur- und Umweltgeräuschen.

Seminarleitung

Regine Brunke, Künstlerin, Cellistin und Komponistin aus Kassel,
Torben Flörkemeier, Transformationsforscher und freier Theatercoach der Ökumenischen Initiative Eine Welt e.V.

Kosten

Kursbeitrag (inklusive Unterkunft und Verpflegung) nach eigener Einschätzung: 20 € - 40 €

 

Anmeldeschluss

 

Veranstalter

Ökumenische Initiative Eine Welt e.V.
gewaltfrei handeln e.V.

 

Das Projekt wird gefördert durch:

 


Online-Seminar

Der Sprache der Gewalt gewaltfrei begegnen

Gewaltfreie Kommunikation - Basistraining

In Kooperation mit dem Netzwerk Toleranz für Waldeck-Frankenberg

4 Teile: Einführungstag plus 3 Übungstreffen

 

„Wie kann ich mich verhalten, wenn Menschen mir mit Wut und Intoleranz begegnen?“

Diese Frage haben Sie sich vielleicht schon gestellt - wie viele andere Menschen, die in konfrontative Situationen geraten sind und trotzdem den Kontakt zum Gegenüber halten wollten.

 

Mit Hilfe Gewaltfreier Kommunikation können Sie aus kommunikativen Mustern aussteigen, die Sie als Sackgasse erleben. Sie hilft, typische Verhaltensweisen wie innerlich erstarren, flüchten, sich verteidigen oder angreifen zu überwinden. Sie zeigt Wege auf, Gespräche konstruktiv zu führen, sich selbst nachhaltig zu steuern und die Lebensqualität zu verbessern. In der GFK geht es um Balance: Wie kann ich mit Freude zum Wohlbefinden anderer beitragen und für die Erfüllung meiner eigenen Bedürfnisse Sorge tragen? Marshall Rosenberg nennt dies die Fähigkeit „von Herzen zu geben und von Herzen zu nehmen.“ Gewaltfreie Kommunikation ist sowohl eine Haltung als auch ein kommunikativer Ansatz.

 

Am ersten Tag werden grundlegende Elemente der Gewaltfreien Kommunikation sowie die Grundannahmen vermittelt. Daran schließen drei jeweils dreistündige Online-Übungssettings an, in denen die Kenntnisse und Fähigkeiten vertieft, Fragen geklärt und Perspektiven zur Integration des Erlernten in den eigenen Kontext sowie zum Weiterlernen erarbeitet werden.

 

Termin:

Frühjahr 2023. Die genauen Termine werden bis Ende des Jahres bekannt gegeben.

 

Ort: Online per Zoom

Anzahl der Teilnehmenden: mindesten 8 und höchstens 12.

 

Bei Interesse melden Sie sich per E-Mail oder Post bei

Annegret Feischen

Feischen@gewaltfreihandeln.org

Mittelstraße 4

34474 Diemelstadt-Wethen

 


Gefördert duch




Inklusive Generationengerechtigkeit braucht translokale Zukunftsverantwortung - Zukunft ist kein Privileg für Wenige!  

Verschoben auf 2023

 

Ein weiteres Seminar in unserer Veranstaltungsreihe Environmental Peacebuilding widmet sich dem vieldiskutierten Thema einer inklusiven Generationengerechtigkeit. Sie wird inzwischen von immer mehr Menschen mit Nachdruck gefordert. Von drastischen Veränderungen der Umwelt wie dem Klimawandel mit seinen katastrophalen Auswirkungen sind Menschen und Lebewesen auf der ganzen Welt betroffen. Doch manche sind davon stärker betroffen als andere. Faktoren, die diese Betroffenheit bedingen, sind sowohl der Lebensort als auch die gesellschaftliche Vulnerabilität, Alter oder Geschlecht. Ebenso sind die Möglichkeiten des Handels auch von diesen Faktoren bestimmt. Sich für eine „lebenswerte Zukunft unserer Enkelkinder“ einzusetzen, ist dabei oft ein wiederkehrendes Motiv. Doch dieses Bild lässt sich auch auf Menschen und Enkelkinder auf anderen Kontinenten oder in anderen Regionen übertragen. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, welche Verantwortung trägt die eigene Generation? Welche tragen wir selbst als Individuum und lässt sich die Verantwortung für den Schutz der Umwelt überhaupt einer bestimmten Gruppe zuordnen? Immer wieder befinden wir uns in Situationen, in denen wir uns anderen Menschen - gleich welcher Generation - zugehörig fühlen, ihre Meinungen unterstützen und den gemeinsamen „Kampf“ fördern. Doch genauso gibt es Momente und Phasen, in denen wir uns von Menschen abgrenzen. Wie schaffen wir es, gemeinsam und als Individuum einen nachhaltigen Beitrag für eine klima- und umweltsensible Generationengerechtigkeit zu leisten?

 

Ziel des Seminars

  • Sich mit dem eigenen Standort/Zugehörigkeit/Identität auseinandersetzen
  • Generationsspezifische Auswirkungen der Klimakrise auf Menschen im Globalen Süden und Norden erkennen
  • Zusammenhänge zwischen Klimakrise, Frieden und Konflikt erkennen und analysieren (z. B. Welche Rolle spielen destabilisierende Umweltveränderungen für lokale und globale Krisen sowie bewaffnete Konflikte?)
  • Klima- und Generationengerechtigkeit auf den eigenen Kontext beziehen und die auf eigene Wirkungsmacht fokussieren
  • Generationsübergreifende Kooperationsmöglichkeiten erkennen und erarbeiten

Methodische Gestaltung

Das partizipativ und interaktiv angelegte Seminar ermöglicht einen moderierten Austausch im Plenum und eröffnet einen Raum der Selbst- und Gruppenreflexion. Der Lernprozess wird befördert durch fachliche Inputs, Erfahrungsberichte, filmische Beiträge, Austausch in der Gruppen- und Paararbeit sowie der Präsentation eigener Erkenntnisse aus den Arbeitsgruppen.

 

Referent*innen

Dr. Anthea Bethge, Geschäftsführung EIRENE e.V. mit eine*r weiteren Kolleg*in aus dem Team

 

Seminarleitung

Johanna Zschornack, Referentin für entwicklungspolitische Bildungsarbeit und Trainerin für eine gewaltfreie Konfliktbearbeitung bei gewaltfrei handeln e.V. 

 

Ort

EIRENE, Internationaler Christlicher Friedensdienst e.V., Engerser Str. 81, 56564 Neuwied
Interseite:
https://eirene.org/

Bitte beachten Sie, dass das Tagungshaus einen einfachen Standard aufweist und die Unterkunft nur in Doppelzimmern möglich ist.

 

Kosten

Kursbeitrag (inklusive Unterkunft und Verpflegung) nach eigener Einschätzung: 40 € - 120 €.

Download
Info-Blatt_Generationengerechtigkeit_gfh
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Bei Interesse melden Sie sich per Mail oder Post bei Annegret Feischen:

Feischen@gewaltfreihandeln.org

Mittelstraße 4

34474 Diemelstadt-Wethen

 


Gefördert von



Gewaltfreie Kommunikation –

eine Sprache des Herzens und ihre biblischen Bezüge

14. - 16. Dezember 2022

Freude, Angst, Hass, Wut, Glück, Ausgeglichenheit –

  • wie können wir aufrichtig zu uns selbst und anderen sein, ohne einerseits unsere Gefühle und Gedanken auszublenden und ohne andererseits jemanden zu verletzen?
  • welche spirituellen und sprachlichen Möglichkeiten lassen sich dazu im Raum der Gewaltfreien Kommunikation finden und eröffnen?

Wir lernen spirituelle Übungen kennen und üben sie ein, verbunden mit der Lektüre ausgewählter Psalmen, die zur Versprachlichung der Gefühle und zum Umgang mit ihnen anleiten können. Dazu kommt pro Halbtag eine angeleitete Selbst-Empathie-Übung. Die Teilnehmer*innen können dazu einen Konflikt oder eine sonstige schwierige Situation mitbringen, die sie klären wollen.

 

Dieses Seminar findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbistums Paderborn (KEFB)  statt.

 

Referent:

Gottfried Orth, em. Professor für ev. Theologie und Religionspädagogik an der TU Braunschweig und Mitglied im Team des ORCA-Instituts für Konfliktmanagement und Training

 

Zeiten:

Beginn am Mittwoch um 14:30 Uhr

Ende am Freitag um 13:30 Uhr

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene in Germete

 

Seminargebühr:

Seminarbeitrag, inklusive Unterkunft und Verpflegung (nach Selbsteinschätzung): 150 € – 190 €

 

Anmeldeschluss: 1. Dezember 2022

 

Anmeldung:

Download
Gewaltfreie Kommunikation und Bibel_Orth
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Download
Anmeldeformular GfK Orth 2022.pdf
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Bitte per Mail an Annegret Feischen:

Feischen@gewaltfreihandeln.org

Mittelstraße 4

34474 Diemelstadt-Wethen


Demokratie und Menschenwürde

Gewaltfreier Umgang mit Rechtspopulismus, Rassismus und anderen
Formen der Menschenfeindlichkeit

 

Verschoben auf 2022

 

Populistische Stimmungsmache, rassistische Ausgrenzung und rechtsextreme Gewalt bedrohen auch hierzulande das demokratische Zusammenleben in der Gesellschaft. In Zeiten von Krise und Unsicherheit werden Verschwörungserzählungen und Feindbilder laut. In dem Seminar werden die unterschiedlichen Phänomene beleuchtet und eingeordnet. Es will Menschen Mut machen, sich ihnen zu stellen und gewaltfreie Handlungsstrategien für konkrete Problemlagen zu entwickeln. Dabei können Fallbeispiele aus dem eigenen Kontext (privat, beruflich oder dem lokalen Umfeld) eingebracht und bearbeitet werden.

 

Ziele

  • Teilnehmende erkennen die unterschiedlichen Phänomene (Populismus, Rassismus, Rechtsextremismus) und kennen Hintergründe
  • Teilnehmende werden befähigt, in Auseinandersetzungen angemessen zu reagieren
  • Teilnehmende lernen Möglichkeiten zur Unterstützung kennen
  • Teilnehmende entwickeln gewaltfreie Handlungsstrategien für den Umgang mit Problemlagen im eigenen Umfeld (privat – beruflich – Wohnumfeld / Kommune)

Methodische Gestaltung und Inhalte

  • Einführung ins Thema: Wo begegnet es mir? Mit welchen Themen / Anliegen bin ich da?
  • Inhaltliche Einführung: Polarisierungen, Feindbilder, Menschenfeindlichkeit
  • Perspektivwechsel: Populistisches Denken und Handeln
  • Grundzüge einer gewaltfreien Antwort: Die Haltung der Gewaltfreiheit
  • Bearbeitung von Fallbeispielen der TN (Kollegiale Beratung, Forumtheater, Reaktions- und Argumentationstraining)
  • Vorstellen / Information zu Unterstützungsmöglichkeiten

Dieses Seminar findet in enger Kooperation mit der Katholischen Erwachsenen- und Familienbildung des Erzbistums Paderborn (kefb) statt.

 

Kursleitung:

Christine Böckmann, seit 2002 in der beruflichen Bildung zu Rechtsextremismus, Zivilcourage und Demokratie bei Miteinander e.V. 

Otto Raffai, Sesvete (Kroatien), Trainer für gewaltfreies Handeln und Konfliktbearbeitung sowie interreligiösen Dialog

 

Ort:

Zukunftswerkstatt Ökumene, 34414 Germete

 

Zeiten:

Freitag, 15:00 Uhr - Sonntag, 16:00 Uhr


Kosten:

Kursbeitrag: nach eigener Einschätzung 80-120 €

Übernachtung und Verpflegung: 105 €

 

Anmeldeschluss:

Interessante Seminare in der letzten Zeit

Diversität als friedensstärkendes Potenzial erkennen

In Kooperation mit

Unsere Gesellschaft ist divers und birgt einen enormen Reichtum an Vielfalt, welche großes friedensstärkendes Potenzial in sich trägt. Gleichzeitig erfahren wir Menschen unterschiedlich viel Wertschätzung, haben mehr oder weniger Zugänge und Möglichkeiten, unser Leben so zu gestalten, wie wir es wollen. Wir erleben Verletzungen und Anerkennung für unser Äußeres, unsere Religion, unser Geschlecht, unser Alter und/oder unsere Staatsangehörigkeit etc. Gleichzeitig sind wir diejenigen, die durch unser Handeln andere verletzen und/oder Anerkennung zeigen. Wir handeln, wie wir es kennen und verinnerlicht haben. Ohne unser Handeln zu hinterfragen, reproduzieren wir die Strukturen, die Menschen bevorteilen oder benachteiligen. Wer gewaltfrei handeln will, muss sich der eigenen Positionierung bewusst sein, der Diversität der Gesellschaft und der Wirkmacht gesellschaftlicher Strukturen.

Rassismus – das hartnäckige Erbe der Kolonialzeit

Rassen gibt es nicht und doch töten sie.“

(Colette Guillaumin)

Zwar gilt die deutsche Kolonialherrschaft offiziell als beendet, jedoch wirken kolonialrassistische Menschen- und Weltbilder auch unter postkolonialen und postmigrantischen Bedingungen in unserer Gesellschaft fort. Die strukturellen Auswirkungen kolonialer Herrschaftsverhältnisse lassen sich auch in heutigen globalen Macht- und Dominanzverhältnissen nachverfolgen. Verschiedene Formen des Rassismus bilden in Gegenwartsgesellschaften gemeinsam mit anderen diskriminierenden Diskursen und Strategien ein komplexes Geflecht von Ausschluss- und Marginalisierungsverfahren.

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich mit rassistischen und (post)kolonialen Handlungspraxen aus macht- und herrschaftskritischer Perspektive auseinanderzusetzen. Kritische Selbst- und Systemreflexion verbinden wir im Seminar mit der Bejahung und Bekräftigung unserer Vielfalt als wichtigem Friedenspotenzial unserer Gesellschaft.

 

Stadtrundgang:

„kassel postkolonial“ (Universität Kassel); Prof. in  Dr.in Franziska Müller (Universität Hamburg)

Internet: http://kassel-postkolonial.de

Environmental Peacebuilding:

Von Umweltkonflikten zum nachhaltigen Frieden

In Kooperation mit ökumenische initiative eine welt, Wethen


Umweltprobleme wie der zunehmende Verlust an Biodiversität, die Übernutzung natürlicher Ressourcen oder auch der Klimawandel, stellen eine der größten globalen Herausforderungen dar. Krisenhafte Umweltveränderungen verursachen nicht nur ökologische Schäden, sondern gefährden soziale Gefüge weltweit und auf innergesellschaftlicher Ebene. Die Klima- und Umweltkrise verschärft teilweise schon bestehende soziale und politische Konflikte, gleichzeitig ruft sie neue hervor. Environmental Peacebuilding (umweltbasierte Friedensarbeit) als sozio-ökologisches Handlungskonzept bietet den Rahmen, Umweltkonflikte in Umweltkooperationen zu transformieren, um nachhaltigen Frieden zu sichern.

 

Doch wie können solche Vorhaben gelingen? Was ist nötigt, um den Weg für solche Transformationen vorzubereiten und sie kompetent und achtsam zu begleiten? In unserem einführenden Seminar zu Environmental Peacebuilding stehen genau diese Fragen im Mittelpunkt. Das Seminar stellt Ziele, Inhalte und Methoden für sozio-ökologische Transformationen vor und illustriert an einzelnen Umweltkonflikten aus dem Globalen Norden und Süden, wie Environmental Peacebuilding in der Praxis umgesetzt wird und wo die konkreten Herausforderungen liegen.

Online-Seminar

Wege der Lebendigkeit oder: wie sind wir lebendig in Zeiten der Enthaltsamkeit und der Einsamkeit?

26. Juni 2021

Aktuell erleben sich viele Menschen durch die äußeren Umstände einer globalen Pandemie als eingegrenzt. Einerseits gilt es, dieses allgemeine Gefühl anzuerkennen. Andererseits ist zu beobachten, dass Menschen aufgrund von strukturellen Gegebenheiten auch in dieser Situation unterschiedliche Möglichkeiten haben, etwas zu tun oder zu lassen. 

In diesem Seminar sind wir der Frage nachgegangen, wie wir uns selbst innerlich begrenzen – und wie sehr wir uns somit auch selbst befreien können.
Worin besteht meine Freiheit? Was begrenzt sie? Wann verbiete ich mir selbst, ich selbst zu sein? Meinen freien Selbstausdruck? Meine Gefühle? Kann Freiheit schaden?
Wie kann ich an diesen Stellen freier werden und so auch unmittelbar Strukturen in meinem Umfeld ändern?

Das Seminar ist ein Perspektivwechsel, mit dem wir auch den Gedanken der Nachhaltigkeit neu entfalten. Wie finden wir eine neue Gangart, die weder Mensch noch Natur Schaden zufügt? Welches Wissen in uns liegt bereit, um uns auf diesem Weg einer Freiheit ohne Gewalt zu begleiten?


Seminarleitung:

Nora Sophie Dollichon, Dipl. Päd., Soziologin, Trainerin für Anti-Bias und Gewaltfreie Kommunikation; Violetta Bat, Social Justice und Diversity Trainerin


Online-Seminar

Religion - Macht - Frieden

Juni 2021

Religionen als Friedensstifter*innen? Friedensethik und -theologie vor den Herausforderungen aktueller Friedenspolitik

  • Können religiöse Akteure Frieden stiften? Unter welchen Bedingungen?
  • Welche Merkmale oder Kompetenzen zeichnen sie aus?
  • Mit welchen spezifischen Schwierigkeiten sind sie konfrontiert?
  • Was folgt daraus für Konfliktbearbeitung und gewaltfreies Handeln?

Referent:

Dr. Markus Weingardt, Tübingen, Politikwissenschaftler, Friedensforscher mit Schwerpunkt Religion, Mediator und Coach, Mitarbeiter der Stiftung Weltethos

 


Online-Seminar

Mediation im interkulturellen Bereich

November 2020

 Wie sieht Konfliktbearbeitung in einem Kontext aus, in dem kulturelle Unterschiede eine Rolle spielen?

Im Mittelpunkt steht ein Konfliktszenario, das unter folgenden Aspekten bearbeitet wird:

  • Rolle des Kulturellen in Konfliktbearbeitung
  • Reflektion der eigene Rolle in interkulturellen Kontexten
  • Grenzen von Allparteilichkeit
  • Moderationsmethoden in den unterschiedlichen Phasen der Mediation

Referent:
Kees Wiebering, Frankfurt, Mediator, Coach, Trainer

www.wiebering.com

 



Online-Seminar

 Konfliktsensitiver Journalismus und politische Einschätzungen über die Macht der Medien

 Januar 2021

  • Gute Medien - dummes Volk?
  • Kriegsfördernder Journalismus, neoliberale Propaganda, islamophobische Feindbilder
  • Warum sind Medien so, wie sie sind?
  • Und welche Alternativen für einen aufklärenden Journalismus gibt es?
  • „Lügenpresse“ versus „seriöses Internet“?

Referent:

Andreas Zumach, Berlin, freier Journalist, ehem. UNO-Korrespondent in Genf für die Berliner „tageszeitung“ und andere Zeitungen, Rundfunk- und Fernsehanstalten (Deutschland, Schweiz, Österreich, USA)

 


Vertiefungsseminar Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg

September 2020

Sie haben die Gelegenheit Ihre theoretischen Kenntnisse über das Rosenbergsche Modell für eine verbindende Sprache zu erweitern und in Übungen mehr Sicherheit in der Anwendung zu erlangen.

 

Wir werden Empathie für uns selbst und beteiligte Menschen praktizieren und dabei die Wirkungsweise der GfK-Anwendung erfahren/erleben. Dabei besteht die Möglichkeit, anhand von Situationen aus den eigenen Leben zu forschen.

 

  • Auffrischung der vier Schritte der GfK und ihrer Dynamik
  • generelle Informationen zu Konflikten und wie sie uns weiterbringen können
  • verschiedene Werkzeuge, um die GfK anwenden zu können, wie die Vier Ohren nach Rosenberg sowie den GfK Dancefloor
  • Übungen zur Selbst – und Fremdempathie

Referentin:

Simone Thalheim, Niederkaufungen, Gewaltfreie Kommunikation Niederkaufungen. Zertifizierte Trainerin CNVC

 

Ihr Ansprechpartner

kommissarisch: Joachim Mangold

Tel.: 02241-2013902

Mail: info@gewaltfreihandeln.org